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José Carlos Boyer Chávez stammt aus einer traditionsreichen Künstlerfamilie im Norden Perus – sein Vater ist der renommierte Maler Arcadio Boyer Ramírez, seine Großeltern Schamanen. In dieser Verbindung von Spiritualität und künstlerischer Disziplin wurzelt sein gesamtes Werk. Er absolvierte die Escuela Superior de Bellas Artes de Trujillo „Macedonio de la Torre“, wo er 1996 als Drittplatzierter seines Jahrgangs abschloss. Seither hat Boyer an zahlreichen musealen und institutionellen Ausstellungen in Peru, Ecuador, Kolumbien, Chile, Spanien, Frankreich und Österreich teilgenommen. Nach Jahren in Madrid, wo er Teil der iberoamerikanischen Kunstszene wurde, lebt und arbeitet er heute in Wien. Seine Malerei verbindet lateinamerikanische Symbolik mit europäischer Formensprache – ein intensives Spiel zwischen Mythos, Erinnerung und Identität, in dem Licht und Farbe zu Trägern innerer Transformation werden.